Papsttum & Päpste : Einführung in das Christentum: Vorlesungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis

Einführung in das Christentum: Vorlesungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis

EUR 18,90


Erhellend und überzeugend - Eins gleich vorweg: Ein durchwegs leichter Stoff ist Ratzingers Einführung ins Christentum nicht. Aber das ist auch kaum möglich, wenn ein renommierter Theologe (er war Professor in Tübingen, als er das Buch in den 60er Jahren schrieb) ein Standardwerk über den christlichen Glauben verfasst. Doch die Lektüre lohnt allemal, besonders für einen gläubigen Menschen, aber selbst ein Ungläubiger wird vieles verstehen lernen, was ihm bisher unverständlich war.An Hand des christlichen Glaubensbekenntnisses erläutert er in erhellender und überzeugender Weise, worauf der christliche Glaube beruht und was ihn ausmacht. Dabei scheut er keineswegs kritische Fragen, stellt sich Problemen und lotet Untiefen der Lehre aus.Kurzum: Ein großartiges Buch eines großartigen Theologen.

Ausgezeichnete Einführung in das Christentum - Wer sich über die Grundlagen und Inhalte, aber vor allem auch über die Konsequenzen des gelebten Christentums für den gläubigen Christen informieren möchte, bekommt mit diesem Werk, das aus Vorlesungen entstanden ist, die Ratzinger als relativ junger Mann gehalten hat, ein Kompendium an die Hand, das seinesgleichen sucht. Die Ausführungen gehen theologisch sehr in die Tiefe, sind aber dennoch gut lesbar und verständlich. Darüber hinaus erhält der interessierte Leser eine Fülle von historischen Hintergrundinformationen, die das Christentum als integralen Bestandteil der europäischen Kultur seit den Anfängen erfahrbar werden lassen. Wer bisher noch nichts von Ratzinger gelesen hat, sollte vielleicht mit diesem Werk beginnen, bevor er die zuletzt erschienene, in zwei Bänden angelegte und in hohem Maße wissenschaftliche Arbeit über Jesus von Nazareth in Angriff nimmt.

perfekte auslegung der thematik - mit der einführung in das christentum hat prof. joseph ratzinger ein werk für generationen geschrieben. zugegeben nicht leicht formuliert und für dne laien im ersten ansatz etwas komplex. dennoch man findet sich sehr schnell in die materie ein und kan diese gut reflektieren. rund um eine bereicherung des wissens und eine gute grundlage über den glauben nachzudenken. fides et ratio ... vernunft und glauben, bei diesem werk kommen beide zusammen. nun liegen viele jahre zwischen der einführung und der wahl von joseph ratzinger zum pontifex maximus. dennoch ist das werk heute aktueller und lesenswerter als je zuvor.

Schon wieder fünf Sterne.. - Von Jesus zur Kirche! Zu einer Zeit, als die so genannte nachkonziliare Krise die katholische Theologie in Europa zu zerstören drohte, zog ein noch junger Dogmatikprofessor die Notbremse, indem er ein ganz und gar modernes Werk vorlegte, das doch inhaltlich nichts anderes enthielt als das Credo von Papst Paul VI. aus demselben Jahr 1968. Ein Papst und ein theologisches Superschwergewicht reagierten, wohl ohne jede Absprache, auf denselben Dammbruch, den der so gen. Holländische Katechismus signalisierte (1966, im Jahr 1 nach dem Konzil erschienen, aber bereits in den 1950er Jahren projektiert). Dessen Denkansatz ist bis heute in der Breite der theol. Wissenschaft nördlich der Alpen noch virulent, obwohl das als epochal gefeierte Buch in den Bücherschränken vergilbt, schneller gealtert als viele. Ratzinger hat damals bereits Positionen bezogen, die noch 40 Jahre danach weithin gültig geblieben sind, während viel bedrucktes Papier der 1960er und 1970er Jahre nicht einmal mehr ignoriert werden kann. Wer die Einführung nach dem Jesusbuch des Papstes liest, gewinnt erfreuliche Propädeutika hinzu, und erlebt zugleich das Vergnügen, dass Benedikt XVI. heute klarer, schlichter, noch prägnanter schreibt, nach jahrzehntelangem Hinzulernen. Denn manches in der Redeweise der 1960er Zeit wirkt doch ein bisschen modisch, ein bisschen wie Theologenjargon deutscher Zunge, zwar bei ihm weit besser als bei der Konkurrenz (nennen wir nur Rahner und Küng, vielleicht noch den Flamen Schillebeeckx), aber eben doch ein bisserl ranschmeißerisch. Streckenweise ließ Joseph Ratzinger seine Leser schon damals an inneren Dialogen teilhaben, fand sich zu Infragestellungen des Überlieferten und zur Traditionskritik bereit. Integralistisch inspirierte (krankhaft) Konservative leiten daraus noch heute den Häresieverdacht gegen den Papst ab (jawohl, so aberwitzig das klingt!), denn nach deren Gefühl (ohne jede intellektuelle Redlichkeit) muss eine Dogmatik aufgebaut sein wie eine Branntweinverordnung, Definitionen, Vorschriften, Schlussbestimmungen, zack-zack, über jeden Zweifel erhaben. (Aber deshalb sind diese Abrisse eigentlich ohne vitalen Nutzwert.) Der Dialog des Glaubenden mit seinem Herrn folgt aber vielmehr der Muster Herr, ich glaube -- hilf meinem Unglauben. Hätten doch viel mehr moderne Theologen den Mut gehabt, auch ihren eigenen, aktuellen Erkenntnisstand immer wieder zu befragen. Denn der Glaube kommt vom Hören, immer wieder.

Das Credo in einer bewegenden Sprache ausgedeutet - Mit seinen Vorlesungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis hat Joseph Ratzinger ein fundamentales Buch über den christlichen Glauben geschrieben, das eine breitere Leserschicht ansprechen kann und soll - und mit seiner eingängigen und gut lesbaren Darstellung auch innerlich anspricht. Ohne Reduktion auf komplexe theologische Formeln arbeitet sich Joseph Ratzinger durch die Einzelbekenntnisse des Apostolicums und stellt diese Kurzformeln des Credo in einer modernen - wenn auch glücklicherweise nicht zu kurz greifenden und formulierenden - Sprache vor.Wer ein tieferes Interesse am christlichen Glauben hat und die Glaubensformeln des Apostolicums neu überdenken möchte, findet hier gute und geistvolle Impulse, die nicht nur das Denken ansprechen.




Einführung in das Christentum: Vorlesungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis